Was Sie schon immer über Parfüm wissen wollten

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Was Sie schon immer über Parfüm wissen wollten

Der Geruchssinn beeinflusst unser Leben weit mehr als vielen Menschen bewusst ist, denn fast alle unsere Entscheidungen und Handlungen werden durch Gerüche beeinflusst. Düfte wecken Emotionen, die tief verborgene Erinnerungen und Gefühle hervorrufen können.

Wir gehen also nicht nur mit offenen Augen und Ohren, sondern auch mit einer "offenen Nase" durch die Welt. Die Geschichte des Parfüms oder Parfum (französisch "parfum", abgeleitet von dem lateinischen Wort "per fumum"‚ was "durch Rauch" bedeutet), reicht mehrere Jahrtausende zurück. Die alten Ägypter benutzten bereits wohlriechende Öle und Salben. Damals wurden sie ausschließlich aus pflanzlichen und tierischen Duftstoffen hergestellt. Heutige Parfümeure haben neben ca. 200 natürlichen Essenzen auch etwa 2.500 bis 3.000 synthetische Duftstoffe zur Verfügung. Um ein handelsübliches Duftwasser zusammenzustellen verwenden sie dabei zumeist zwischen 30 und 80 Duftstoffe. Diese werden mit Alkohol (Ethanol) verdünnt.

Parfümsorten
Der Hauptbestandteil eines jeden Duftwassers ist Alkohol. Darin gelöst finden sich natürliche oder synthetische Duftstoffe in unterschiedlichen Konzentrationen. Wie lang anhaltend und intensiv ein Duft wirkt, hängt dann ausschließlich von eben dieser Konzentration der Duftstoffe ab. Damit beantwortet sich auch die oft gestellte Frage nach den Unterschieden zwischen Eau de Toilette und z.B. Eau de Cologne oder Parfum.

Verdünnungsklassen und Parfümvariationen
Der Duftstoffanteil beim Eau de Solide ("EdS") liegt zwischen 1 und 3 Prozent. Die meisten "Splash Parfüms", die nicht per Spray sondern aus der Flasche in die Handfläche und dann auf dem Körper verteilt werden, zählen zu dieser Kategorie.

Beim Eau de Cologne ("EdC", zu denen auch das bekannte Duftwasser "4711" bzw. die eingetragene Marke "Original Eau de Cologne" zählt) liegt der Duftstoffanteil bei 3 bis 5 Prozent (ca. 70%iger Alkohol). Eau de Cologne sind in der Regel die günstigsten Varianten eines Parfums.

Es folgt das Eau de Toilette ("EdT", Toilettenwasser) mit einem Duftstoffanteil von 5 bis 9 Prozent (ca. 80%iger Alkohol). Der Duft eines Eau de Toilette ist deutlich flüchtiger als bei einem Eau de Parfum ("EdP")und muss daher auch weniger sparsam verwendet werden.

Das Letztere, Eau de Parfum ("EdP", auch als "Esprit de Parfum" oder "Parfum de Toilette" bezeichnet) weist einen Duftstoffanteil von zumeist 9 bis 15 Prozent (ca. 85%iger Alkohol) auf ("Intense"-Varianten auch bis zu 20 Prozent). Der Duft ist sehr intensiv und sollte daher sparsam verwendet werden. Die Flüchtigkeit ist sehr gering, so dass ein echtes Eau de Parfum manchmal sogar noch nach Tagen zu riechen ist!

Zu den hochwertigsten und reinsten Parfümvariationen zählt das Extrait Parfum. Die Duftöle werden hier in fast reinem Alkohol (ca. 95%) gelöst, der Duftstoffanteil liegt dabei in der Regel zwischen 15 und 30 Prozent ("Intense" auch bis zu 40 Prozent).

Duftnoten, Anwendung und Verträglichkeit
Parfüm gibt es für Damen und Herren. Die Düfte unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung der Duftstoffe. Herrendüfte sind oftmals eher herb oder frisch, für Damendüfte verwendet man vielfach blumige oder fruchtige Elemente, die die Weiblichkeit mehr hervorheben. Generell nimmt die Beschaffenheit der Haut Einfluss darauf, wie sich der Duft mit der Zeit entwickelt. Testen Sie den ausgewählten Duft daher wenn möglich immer direkt auf der Haut. Beispielsweise an den Innenseiten der Handgelenke oder am Hals, wo sich der Duft besonders gut entfalten kann. Nehmen Sie sich für Ihren Parfümtest aber nicht mehr als drei Düfte vor, da Ihr Geruchssinn stark belastet wird, so dass Sie weitere Duft-Nuancen dann oft unbemerkt nicht mehr richtig wahrnehmen können!

Ein Duft entwickelt sich zumeist in drei Stufen, die als Kopf-, Herz- und Basisnote klassifiziert werden. Beim Auftragen nehmen Sie als erstes die Kopfnote des Dufts wahr, die zumeist intensiver als die Folgenoten ist. Nachdem der Alkohol auf der Haut verdunstet ist, entfaltet sich dann die Herznote des Dufts. Sie bildet den eigentlichen Duftcharakter und bleibt etwa zwei bis drei Stunden erhalten. Danach folgt die Basisnote. Ihre Duftbestandteile bleiben am längsten auf der Haut haften und sind manchmal noch über mehrere Tage hinweg zu riechen.

Beim Auftragen sollte man nicht übertreiben, um mit einer "Duftwolke" auf seine Mitmenschen nicht aufdringlich und somit unangenehm zu wirken. Stellen die am Körper warm sind, helfen dem Duft sich zu entfalten. Es gilt die Merkregel: Je höher die Duftkonzentration, umso länger bleibt der Duft erhalten und umso weniger sollte auf die Haut aufgetragen werden.

Kinder und Allergiker können mit unerwünschten Nebenwirkungen auf manches Parfüm reagieren. Dieser Personenkreis sollte daher die jeweilige Verträglichkeit an einer kleinen, unauffälligen Stelle der Haut testen und diesen Test nach ca. 8 bis 10 Tagen wiederholen. Sind auch nach dem zweiten Test keine Hautirritationen oder -reizungen aufgetreten, ist die weitere Anwendung zumeist bedenkenlos.



Der Geruchssinn beeinflusst unser Leben weit mehr als vielen Menschen bewusst ist, denn fast alle unsere Entscheidungen und Handlungen werden durch Gerüche beeinflusst. Düfte wecken Emotionen, die tief verborgene Erinnerungen und Gefühle hervorrufen können.

Wir gehen also nicht nur mit offenen Augen und Ohren, sondern auch mit einer "offenen Nase" durch die Welt. Die Geschichte des Parfüms oder Parfum (französisch "parfum", abgeleitet von dem lateinischen Wort "per fumum"‚ was "durch Rauch" bedeutet), reicht mehrere Jahrtausende zurück. Die alten Ägypter benutzten bereits wohlriechende Öle und Salben. Damals wurden sie ausschließlich aus pflanzlichen und tierischen Duftstoffen hergestellt. Heutige Parfümeure haben neben ca. 200 natürlichen Essenzen auch etwa 2.500 bis 3.000 synthetische Duftstoffe zur Verfügung. Um ein handelsübliches Duftwasser zusammenzustellen verwenden sie dabei zumeist zwischen 30 und 80 Duftstoffe. Diese werden mit Alkohol (Ethanol) verdünnt.

Parfümsorten
Der Hauptbestandteil eines jeden Duftwassers ist Alkohol. Darin gelöst finden sich natürliche oder synthetische Duftstoffe in unterschiedlichen Konzentrationen. Wie lang anhaltend und intensiv ein Duft wirkt, hängt dann ausschließlich von eben dieser Konzentration der Duftstoffe ab. Damit beantwortet sich auch die oft gestellte Frage nach den Unterschieden zwischen Eau de Toilette und z.B. Eau de Cologne oder Parfum.

Verdünnungsklassen und Parfümvariationen
Der Duftstoffanteil beim Eau de Solide ("EdS") liegt zwischen 1 und 3 Prozent. Die meisten "Splash Parfüms", die nicht per Spray sondern aus der Flasche in die Handfläche und dann auf dem Körper verteilt werden, zählen zu dieser Kategorie.

Beim Eau de Cologne ("EdC", zu denen auch das bekannte Duftwasser "4711" bzw. die eingetragene Marke "Original Eau de Cologne" zählt) liegt der Duftstoffanteil bei 3 bis 5 Prozent (ca. 70%iger Alkohol). Eau de Cologne sind in der Regel die günstigsten Varianten eines Parfums.

Es folgt das Eau de Toilette ("EdT", Toilettenwasser) mit einem Duftstoffanteil von 5 bis 9 Prozent (ca. 80%iger Alkohol). Der Duft eines Eau de Toilette ist deutlich flüchtiger als bei einem Eau de Parfum ("EdP")und muss daher auch weniger sparsam verwendet werden.

Das Letztere, Eau de Parfum ("EdP", auch als "Esprit de Parfum" oder "Parfum de Toilette" bezeichnet) weist einen Duftstoffanteil von zumeist 9 bis 15 Prozent (ca. 85%iger Alkohol) auf ("Intense"-Varianten auch bis zu 20 Prozent). Der Duft ist sehr intensiv und sollte daher sparsam verwendet werden. Die Flüchtigkeit ist sehr gering, so dass ein echtes Eau de Parfum manchmal sogar noch nach Tagen zu riechen ist!

Zu den hochwertigsten und reinsten Parfümvariationen zählt das Extrait Parfum. Die Duftöle werden hier in fast reinem Alkohol (ca. 95%) gelöst, der Duftstoffanteil liegt dabei in der Regel zwischen 15 und 30 Prozent ("Intense" auch bis zu 40 Prozent).

Duftnoten, Anwendung und Verträglichkeit
Parfüm gibt es für Damen und Herren. Die Düfte unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung der Duftstoffe. Herrendüfte sind oftmals eher herb oder frisch, für Damendüfte verwendet man vielfach blumige oder fruchtige Elemente, die die Weiblichkeit mehr hervorheben. Generell nimmt die Beschaffenheit der Haut Einfluss darauf, wie sich der Duft mit der Zeit entwickelt. Testen Sie den ausgewählten Duft daher wenn möglich immer direkt auf der Haut. Beispielsweise an den Innenseiten der Handgelenke oder am Hals, wo sich der Duft besonders gut entfalten kann. Nehmen Sie sich für Ihren Parfümtest aber nicht mehr als drei Düfte vor, da Ihr Geruchssinn stark belastet wird, so dass Sie weitere Duft-Nuancen dann oft unbemerkt nicht mehr richtig wahrnehmen können!

Ein Duft entwickelt sich zumeist in drei Stufen, die als Kopf-, Herz- und Basisnote klassifiziert werden. Beim Auftragen nehmen Sie als erstes die Kopfnote des Dufts wahr, die zumeist intensiver als die Folgenoten ist. Nachdem der Alkohol auf der Haut verdunstet ist, entfaltet sich dann die Herznote des Dufts. Sie bildet den eigentlichen Duftcharakter und bleibt etwa zwei bis drei Stunden erhalten. Danach folgt die Basisnote. Ihre Duftbestandteile bleiben am längsten auf der Haut haften und sind manchmal noch über mehrere Tage hinweg zu riechen.

Beim Auftragen sollte man nicht übertreiben, um mit einer "Duftwolke" auf seine Mitmenschen nicht aufdringlich und somit unangenehm zu wirken. Stellen die am Körper warm sind, helfen dem Duft sich zu entfalten. Es gilt die Merkregel: Je höher die Duftkonzentration, umso länger bleibt der Duft erhalten und umso weniger sollte auf die Haut aufgetragen werden.

Kinder und Allergiker können mit unerwünschten Nebenwirkungen auf manches Parfüm reagieren. Dieser Personenkreis sollte daher die jeweilige Verträglichkeit an einer kleinen, unauffälligen Stelle der Haut testen und diesen Test nach ca. 8 bis 10 Tagen wiederholen. Sind auch nach dem zweiten Test keine Hautirritationen oder -reizungen aufgetreten, ist die weitere Anwendung zumeist bedenkenlos.